Josefs-Gesellschaft gGmbH

Geschichte



    Ein junger Mann, der einen Jungen etwas zeigt

    Aus unserer Chronik

    Rektor Heinrich Sommer

    1904

    Rektor Heinrich Sommer, Priester im Erzbistum Paderborn, gründet in Bigge die Josefs-Gesellschaft. Das Ziel: "Heilung, Pflege und gewerbliche Ausbildung verkrüppelter Personen". In Bigge beginnt das "Josefs-Krüppelheim" mit Setzerei, Druckerei und Buchbinderei.

    Menschen in einem historischen Rollstuhl

    1905-1928

    Weitere Einrichtungen der Josefs-Gesellschaft für behinderte Menschen entstehen auch an anderen Orten.

    kriegsverletzter Soldat arbeitet mit Sense auf einer Wiese

    1915-1918

    Die Josefs-Gesellschaft engagiert sich in der Rehabilitation kriegsverletzter Soldaten des Ersten Weltkrieges.

    Behandlungssituation im Krankenhaus

    1939-1945

    Auch im Zweiten Weltkrieg setzt sich die Josefs-Gesellschaft für die
    Versorgung Kriegsverletzter ein. Mit der weitgehenden Ausrichtung ihres Angebotes auf körperbehinderte Menschen bleiben die Einrichtungen der
    Josefs-Gesellschaft vom Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten verschont.

    Kinder mit Behinderungen

    1947-1952

    In Eisenschmitt entsteht Haus Bergfeld, in Rhöndorf bei Bonn Haus
    Rheinfrieden als Einrichtungen für körperbehinderte Kinder und Jugendliche.

    Contergangeschädigtes Kind

    1959-1961

    Das Medikament Contergan wird vom Markt genommen. Nach der Einnahme des Schlaf- und Beruhigungsmittels während der Schwangerschaft haben Ende der 50er Jahre tausende Mütter ihre Kinder missgebildet zur Welt gebracht. Die Josefs-Gesellschaft bietet in ihren Einrichtungen Contergan-Geschädigten besondere Förderungen und Hilfen an.

    Berufsförderungswerk Hamm

    1972

    Die Josefs-Gesellschaft gründet in Hamm das Berufsförderungswerk zur beruflichen Rehabilitation körperbehinderter Erwachsener. Bis Mitte der 80er Jahre entstehen in weiteren Einrichtungen Berufsbildungswerke.

    Ambulante Pflege

    1990

    Mit zunehmender Differenzierung der Wohnformen und zunehmendem Wettbewerb am "Pflegemarkt" entwickeln immer mehr Einrichtungen der
    Josefs-Gesellschaft seit Beginn der 90er Jahre ambulante Dienste.

    Mann mit Kopfhörern arbeitet an den Maschinen der Josefs-Brauerei in Bigge.

    1994

    Mit dem Dienst-Leistungs-Center Neuwied schlägt die erste Integrationsfirma der Josefs-Gesellschaft behinderten Menschen eine Brücke zum allgemeinen Arbeitsmarkt. Weitere Integrationsfirmen entstehen in den Folgejahren, darunter auch die weltweit erste behindertengerechte Brauerei im Josefsheim in Bigge. Neben einer Auswahl an Bieren werden hier auch nicht-alkoholische Getränke wie Säfte und Limonaden hergestellt.

    Lehrer erklärt Auszubildendem die Arbeit am Uhrwerk

    2004

    Die Josefs-Gesellschaft übernimmt die Trägerschaft über das Berufsförderungswerk Bad Wildbad im Schwarzwald und baut damit den Schwerpunkt der beruflichen Bildung für Menschen mit Behinderungen aus.

    Zentralgebäude des St. Vincenzstifts Aulhausen

    2010

    Zum 1. Juni stellt die Josefs-Gesellschaft das Kuratorium des Sankt Vincenzstifts in Aulhausen. Damit erweitert sie ihr Leistungsspektrum um den Bereich der Jugendhilfe. Am 1. Januar 2012 geht das operative Geschäft der St. Vincenzstiftung in die Sankt Vincenzstift gGmbH als Tochterfirma der JG-Gruppe über.

    Gebäude Haus Elisabeth

    2011

    Zum 1. Januar 2011 tritt das Alten- und Pflegeheim Haus Elisabeth in Dillenburg als gGmbH der JG-Gruppe bei. Damit ist die Josefs-Gesellschaft Träger von insgesamt drei Seniorenheimen. Neben dem Haus Elisabeth gehören bereits das Haus Golten in Geldern und das Heinrich-Haus Seniorenzentrum in Neuwied zur Unternehmensgruppe.