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    Eine Gruppe lachender Kinder
    16.02.17 15:51 Alter: 340 days
    Kategorie: JG Pressemitteilungen, Top News
    16.02.17

    „Ich finde mich gut, wie ich bin!“

    „Besinnungstage“ helfen jungen Menschen mit Behinderung, ein positives Selbstbild zu entwickeln.


    Sie hatten zusammen eine Menge Spaß: Die Teilnehmer der "Besinnungstage", die im Februar in Wiesbaden stattfanden.

    Sie hatten zusammen eine Menge Spaß: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der "Besinnungstage", die im Februar in Wiesbaden stattfanden.

    Sich so zu akzeptieren, wie man ist - das ist eine wichtige Grundlage für ein zufriedenes Leben. „Uns liegt am Herzen, unsere Schülerinnen und Schüler darin zu unterstützen, sich mit ihren individuellen Möglichkeiten und Grenzen anzunehmen“, betont Religionslehrer Jürgen Kramer. „Denn diese innere Einstellung hilft ihnen dabei, das eigene Leben selbstbestimmt in die Hand zu nehmen.“ Kramer unterrichtet an der Edith-Stein-Schule, einer beruflichen Schule mit dem Förderschwerpunkt „Körperliche und motorische Entwicklung“ in Hochheim. Seine Schüler haben nicht nur mit den gewöhnlichen Konflikten und Unsicherheiten Heranwachsender zu kämpfen, sondern sind darüber hinaus mit einer schweren Behinderung konfrontiert. Viele von ihnen sind Rollstuhlfahrer, andere haben zum Beispiel eine Spastik.


    Zusammen mit seiner Kollegin Elke Lederer bietet Kramer deshalb regelmäßig „Besinnungstage“ an, eine zweitägige Veranstaltung für eine Gruppe von 20 Schülern. „Die Besinnungstage sind eine Einladung, auf spielerische Weise das eigene Selbstbild kennen zu lernen, zu reflektieren und zu erweitern“, erklärt Kramer, „basierend auf der christlichen Überzeugung,  dass jeder Mensch als Ebenbild Gottes unendlich wertvoll ist.“


    Dies geschieht zum Beispiel durch intensive Gespräche oder mithilfe von Rollenspielen. Auch Kreativität und sinnliche Erfahrungen gehören zum Programm. Die Teilnehmer der diesjährigen „Besinnungstage“, die im Februar stattfanden, gestalteten unter anderem mit Fingerfarben ihr Körperbild. Im Rahmen einer Vernissage wurden die Werke anschließend gegenseitig gewürdigt. „Eine Rückmeldung auf mein Körperbild lautete: ‚Deine Lebensstärke finde ich toll!‘“, freute sich Alex, der im Rollstuhl sitzt. Er ist davon überzeugt, dass die „Besinnungstage“ ihn einen großen Schritt weitergebracht haben. „Mein Selbstbild hat sich verbessert und ich kann jetzt gut in den Spiegel schauen“, lächelt der 18-Jährige.

    Finanziert wurden die „Besinnungstage“ mit Hilfe von Spenden aus dem Josefs-Gesellschaft e.V., bei dessen Mitgliedern wir uns von Herzen bedanken!

     

    Kontakt:


    Nina Louis
    Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    0221/88998-116
    presse(at)josefs-gesellschaft.de 

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