Josefs-Gesellschaft gGmbH

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    Ein Stapel Zeitungen
    26.03.12 10:02 Alter: 6 yrs
    Kategorie: JG Pressemitteilungen
    26.03.12

    Zwei Generationen unter einem Dach

    Grundstein für Neubau des Seniorenheims Haus Elisabeth gelegt


    V.l.n.r.: Prof. Dr. Dr. Franz Kaspar (Aufsichtsratsvorsitzender der JG), Peter Bittermann (Geschäftsführer Haus Elisabeth), Elisabeth Fuhrländer (erste Stadträtin Dillenburg) und Dr. Theodor-Michael Lucas (JG-Vorstand) platzieren die Kupferkapsel im Grundstein.

    V.l.n.r.: Prof. Dr. Dr. Franz Kaspar (Aufsichtsratsvorsitzender der JG), Peter Bittermann (Geschäftsführer Haus Elisabeth), Elisabeth Fuhrländer (erste Stadträtin Dillenburg) und Dr. Theodor-Michael Lucas (JG-Vorstand) platzieren die Kupferkapsel im Grundstein.

    Ein Ort der Begegnung für Jung und Alt entsteht in Dillenburg im hessischen Lahn-Dill-Kreis: Am 19. März wurde der Grundstein gelegt für den Neubau des Altenheims Haus Elisabeth, das seit dem 1. Januar 2011 zur Josefs-Gesellschaft (JG-Gruppe) gehört. Für das Gebäude sind nicht nur 70 Pflegeplätze vorgesehen, sondern auch eine Kindertagesstätte mit 35 Plätzen – ein innovatives Modell, das in Deutschland bisher noch eine Besonderheit darstellt. Der Neubau wird den bisherigen Altbau ersetzen, dessen Sanierung sich aus bau- und brandschutztechnischen Gründen nicht mehr rentiert hätte.

    „Zwei Generationen unter einem Dach, das erfordert Sensibilität und Achtsamkeit“, betonte Dr. Theodor-Michael Lucas, Vorstandssprecher der JG-Gruppe. „Beide Generationen sollen sich gegenseitig bereichern, inspirieren und erfreuen, sich aber nicht als störend empfinden.“ Deshalb sind in der Planung des Gebäudes sowohl die Möglichkeiten der Begegnung zwischen Jung und Alt als auch die zeitweise erforderlichen Ruhebedürfnisse beider Klientel angemessen berücksichtigt. „Durch die Kombination von Kita und Altenheim wird die Offenheit zum umgebenden Gemeinwesen gefördert“, so Peter Bittermann, Geschäftsführer von Haus Elisabeth. „Das trägt dazu bei, dass sich die alten Menschen eingebunden und integriert fühlen.

    Zukunftsweisend ist auch das Wohnkonzept, das im Neubau umgesetzt wird: Während der Altbau noch im Stationskonzept betrieben wurde und mit seinen langen, geraden Fluren einem Krankenhaus ähnelte, leben die Menschen im Neubau in Wohngemeinschaften. Davon gibt es insgesamt sieben á zehn Personen. Neben den circa 18 qm großen Einzelzimmern verfügt jede Wohngruppe über ein geräumiges Wohnzimmer und eine Gemeinschaftsküche. Dies fördert eine familiäre Atmosphäre, trägt zu Vertrautheit und Gemeinschaftsgefühl bei. Und nicht nur das: Die alten Menschen können sich einbringen – in einen Haushalt, in einen Alltag, in eine Gruppe. „Vorhandene geistige und körperliche Fähigkeiten können so bewahrt und gefördert werden“, erklärte Bittermann.

    Gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Franz Kaspar, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Josefs-Gesellschaft, Dr. Theodor-Michael Lucas und der ersten Stadträtin der Stadt Dillenburg, Elisabeth Fuhrländer, platzierte er die Kupferkapsel im Grundstein. Diese wurde vorab mit Gegenwartszeugen wie einem Satz Euro-Münzen, je einer aktuellen Ausgabe der heimischen Tageszeitungen, dem Dillenburger Wochenblatt, dem Elisabeth-Kurier, der Heimzeitung von Haus Elisabeth und der JG publik, der Zeitung der Josefs-Gesellschaft gefüllt. Auch in die Kapsel eingeschlossen wurde eine Urkunde, in der aktuelle Repräsentanten von Kirche, Bund, Ländern, Kreis, Stadt Dillenburg und der JG-Gruppe genannt wurden, verbunden mit Segenswünschen für das neue Gebäude.

    Einen guten Stand, gutes Gelingen und eine glückliche Nutzung wünschte der leitende Architekt Joseph Schmitz, während er mit einem Zimmermannshammer dreimal auf den Grundstein klopfte, auf dem die Umrisse des neuen Gebäudes eingemeißelt sind. Heimbeirätin Edelgard Moos verlieh ihrer Freude auf das neue Zuhause Ausdruck: “Wir hoffen, dass wir alten Menschen auch weiterhin gut und liebevoll versorgt werden“, sagte sie, „und wünschen für den Bau gutes Gelingen und Gottes Segen“.

    8,1 Millionen Euro wird der Neubau kosten. Für die finanzielle Unterstützung sorgen das Land Hessen, das Bistum Limburg, das Deutsche Hilfswerk und der Lahn-Dill-Kreis. Die Fertigstellung des neuen Gebäudes ist für den Sommer 2013 geplant.


    Kontakt:
    Josefs-Gesellschaft                       
    Nina Louis
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