Josefs-Gesellschaft gGmbH

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    Ein Stapel Zeitungen
    09.05.12 17:47 Alter: 6 yrs
    Kategorie: JG Pressemitteilungen, Top News
    09.05.12

    „An einem Strang ziehen – in dieselbe Richtung“

    Manfred Schulte hat seinen Dienst als neuer Geschäftsführer der Josefs-Gesellschaft gGmbH und Vorstand des Josefs-Gesellschaft e.V. angetreten. Zusammen mit Dr. Theodor-Michael Lucas bildet er jetzt die Doppelspitze des Sozialunternehmens mit rund 6.000 Mitarbeitern.


    Die Freude war beiden Geschäftsführern deutlich anzusehen: Dr. Theodor-Michael Lucas (l.) und Manfred Schulte (r.) bei der Amtseinführung in Köln.

    Die Josefs-Gesellschaft (JG), Träger von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Altenheimen und Krankenhäusern, hat wieder einen zweiten Geschäftsführer: Manfred Schulte, der zuvor 17 Jahre lang als Geschäftsführer des Benediktushofes, einer Einrichtung der JG in Maria Veen, tätig gewesen war, wurde am 2. Mai von Dr. Theodor-Michael Lucas in sein neues Amt eingeführt. Lucas wird weiterhin die Rolle des Sprechers der Geschäftsführung übernehmen. In der Kölner Unternehmenszentrale sagte Schulte vor der versammelten Mitarbeiterschaft: „Ich weiß, dass die Josefs-Gesellschaft personell, wirtschaftlich und strategisch sehr gut aufgestellt ist und bin sehr stolz darauf, an der Spitze einer solchen Mannschaft stehen zu dürfen.“ Lucas hieß ihn herzlich willkommen und betonte: „Wir alle freuen uns darauf, mit Ihnen gemeinsam die Josefs-Gesellschaft im Sinne der Menschen mit Behinderung weiterzuentwickeln und die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu meistern.“
     
    Eines der wichtigsten Ziele beider Geschäftsführer besteht darin, die inklusive Ausrichtung der JG noch weiter voranzutreiben und damit auch die gesellschaftlichen Entwicklungen diesbezüglich aktiv mitzugestalten. „Wenn es darum geht, Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstständiges Leben mitten in der Gesellschaft zu ermöglichen, müssen wir alle an einem Strang ziehen – und zwar in dieselbe Richtung“, betonte Schulte. Ein wichtiger Aspekt sei dabei die personenzentrierte Leistungsplanung. „Jeder Mensch soll die Wahl haben, ob er in einer Spezialeinrichtung oder zum Beispiel in einer eigenen Stadtwohnung leben möchte“, so Schulte. „Unsere Aufgabe ist es, ihnen diese Wahlmöglichkeit durch ein breit gefächertes, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Leistungsspektrum zu ermöglichen und ihnen in jedem Fall die bestmögliche Förderung zu garantieren.“ Trotz sich wandelnder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen habe „der Mensch im Mittelpunkt“ oberste Priorität, und das bedeute auch, trotz Kostendrucks die vorhandenen Qualitätsstandards und den hohen menschlichen Anspruch zu halten.

    Schulte ist studierter Psychologe mit einer Zusatzausbildung zum systemischen Therapeuten. „Schon damals habe ich mich sehr für das Systemische interessiert, also für den Gedanken, dass der Mensch nicht nur aus sich selbst heraus erklärbar, sondern in ein Geflecht aus Beziehungen und Bezügen eingebunden ist“, erklärt der 58-Jährige. Dieser Gedanke spielt für ihn auch in der Behindertenhilfe eine große Rolle: „Für uns ist wichtig, den Menschen ganzheitlich in den Blick zu nehmen, also nicht nur seine Behinderung oder sein Krankheitsbild, sondern auch Umweltfaktoren“, erklärt Schulte. „Die Frage ist nicht mehr nur, wie sich der Mensch mit Behinderung seiner Umgebung anpassen kann, damit er darin zurechtkommt, sondern auch, welche Faktoren sich im Lebensumfeld dahingehend beeinflussen lassen, dass er möglichst wenig behindert wird.“ Die JG sei in dieser Hinsicht schon auf einem sehr guten Weg, den er gemeinsam mit Dr. Lucas und allen Mitarbeitern der JG konsequent weiterführen und ausbauen wolle, so Schulte.

    Kontakt:


    Josefs-Gesellschaft                        
    Nina Louis
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Zentrale)
    Custodisstr. 19-21
    50679 Köln
    Telefon: 0221 88998-116
    E-Mail: presse@josefs-gesellschaft.de