Eine Gruppe lachender Kinder
01.06.16 14:09 Alter: 2 yrs
Kategorie: JG Pressemitteilungen, Top News
01.06.16

"Überregional vernetzt - Lokal profitieren"

Mit einem umfangreichen Projekt zur Personal- und Organisationsentwicklung begegnet die Josefs-Gesellschaft jetzt den Herausforderungen des demografischen Wandels. Finanziell gefördert wird es im Rahmen des Programms „rückenwind – Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds.


Logo des Projekts "Überregional vernetzt - Lokal profitieren"

Wie kann die Josefs-Gesellschaft (JG-Gruppe) als Sozialunternehmen auch künftig qualifizierte Mitarbeiter motivieren und begeistern? Was macht sie für die verschiedenen Altersgruppen zu einem attraktiven Arbeitgeber? Fragen wie diese werden immer wichtiger, denn der demografische Wandel hat längst begonnen. Gerade die Sozialwirtschaft als Wachstumsbranche hat zunehmend Probleme bei der Gewinnung und Bindung von Fach- und Führungskräften. Die JG-Gruppe hat deshalb ein standortübergreifendes Projekt aufgesetzt: „Überregional vernetzt – Lokal profitieren“. „Ziel ist eine JG-weite, lebensphasenorientierte Personalentwicklung“, erklärt Personalleiter Frank Mühr, der das Projekt leitet. „Parallel dazu geht es um Organisationsentwicklung im Hinblick auf die Führungs- und Unternehmenskultur.“


Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die Entwicklung von Personalentwicklungsinstrumenten bzw. -strategien. Dazu werden fünf Teams in Piloteinrichtungen der JG-Gruppe (Sankt Vincenzstift, Benediktushof, Vinzenz-Heim, Josefsheim, Heinrich-Haus) gebildet. Vier dieser Teams beschäftigen sich mit jeweils einer der folgenden beruflichen Lebensphasen:

-Berufseinstieg
-Karriereplanung
-Work-Life-Balance
-Generation 50+.


Das fünfte Projektteam arbeitet Maßnahmen für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement aus. Die Ergebnisse werden durchgängig und gezielt in trägerübergreifenden Workshops, Arbeitskreisen und Konferenzen verbreitet. „Der gegenseitige Austausch und die einrichtungsübergreifende Inspiration sind feste Bestandteile dieses Projekts“, betont Mühr und spricht damit auf den Aspekt der „überregionalen Vernetzung“ an. „Uns ist wichtig, dass die gesamte JG-Gruppe – eben nicht nur die Piloteinrichtungen – davon profitiert.“

 

Maßnahmen zur Führungs- und Unternehmenskultur

 

Dementsprechend fließen die erarbeiteten Erkenntnisse, Strategien und Instrumente anschließend in die zweite Säule des Projekts ein: den Bereich Organisationsentwicklung. Geplant ist hier eine Qualifizierungsreihe für Mitarbeitende mit Führungsverantwortung. Inhalte werden zum Beispiel sein:


-Wertschätzende Gesprächsführung und Führungskultur
-Rollenverständnisse und Führungsstile sowie
-Wissensmanagement und Mentoring.


Insgesamt stehen 68 Qualifizierungsplätze zur Verfügung, die vor Ort durch die Geschäftsführer der 25 JG-Tochterunternehmen besetzt werden. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Führungskräfte, die auf der lokalen, operativen Ebene tätig sind (Abteilungsleiter, Wohngruppenleiter, Cost-Center-Leiter etc.).

Rund 200 Mitarbeiter sind aktiv an dem Projekt, das auf zweieinhalb Jahre angesetzt ist, beteiligt. Gefördert wird es im Rahmen des Programms „rückenwind – Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie den Europäischen Sozialfonds. Die Fördersumme beträgt 358.000 Euro. Ziel des Förderprogramms ist es, die Umsetzung innovativer Konzepte und Ideen sowie deren Publikation und Transfer zu unterstützen. Die Ergebnisse von „Überregional vernetzt – Lokal profitieren“ werden abschließend über eine Wissensplattform und im Rahmen von Fachtagungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Kontakt:

Josefs-Gesellschaft gGmbH
Custodisstr. 19-21
50679 Köln
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nina Louis
presse@josefs-gesellschaft.de