Eine Gruppe lachender Kinder
28.01.16 09:14 Alter: 2 yrs
Kategorie: JG Pressemitteilungen, Top News
28.01.16

Neuer Forschungsschwerpunkt „Digitale Technologien in der Sozialen Arbeit“

Josefs-Gesellschaft ist Kooperationspartner der TH Köln.


Referent René Ehlen, Mitarbeiter der Abteilung Rehabilitation der Josefs-Gesellschaft, bei der Auftakt-Veranstaltung zum Forschungsschwerpunkt Dites.

Referent René Ehlen, Mitarbeiter der Abteilung Rehabilitation der Josefs-Gesellschaft, bei der Auftakt-Veranstaltung zum Forschungsschwerpunkt Dites.

Digitale Technologien bedeuten für viele Menschen mit Behinderung ein großes Plus an Selbstständigkeit. Ein Beispiel ist die Steuerung des eigenen Lebensumfelds vom Rollstuhl aus: Türen öffnen, Rollläden hochfahren, die Raumtemperatur einstellen – all das kann heute per Tablet PC erledigt werden. Um die vorhandene Anwendung digitaler Technologien weiterzuentwickeln und noch effektiver zu machen, hat die Technische Hochschule (TH) Köln jetzt den neuen Forschungsschwerpunkt „Digitale Technologien in der Sozialen Arbeit“ initiiert. Kooperationspartner ist die Josefs-Gesellschaft.


Wie werden digitale Technologien bereits angewendet, was funktioniert gut und wo gibt es Optimierungsbedarf? Das wollen die Forscher unter anderem im Heinrich-Haus, einer Bündeleinrichtung der Josefs-Gesellschaft in Neuwied, analysieren. Dort ist man im Bereich der digitalen Technologien bereits seit einigen Jahren sehr aktiv – zum Beispiel mit der Anwendung von iPads als technische Hilfsmittel für den Schulunterricht oder in der unterstützten Kommunikation. Durch gezieltes Wissensmanagement wurden diese Innovationen mittlerweile in vielen weiteren JG-Einrichtungen etabliert. Die Abteilung Rehabilitation der Josefs-Gesellschaft will dies weiter fortführen und dazu künftig auch die Ergebnisse aus Dites nutzen. 

 

Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung wurde DiTeS jetzt in der TH Köln vorgestellt. Mit dabei waren Reha-Leiter Rieß und sein Mitarbeiter René Ehlen, der die Josefs-Gesellschaft dort als Referent vor einem 50-köpfigen Fachpublikum repräsentierte. Um ein breites Spektrum an Erkenntnissen und Perspektiven zusammenzuführen, waren die verschiedensten Bereiche vertreten – von der sozialen Arbeit über Service Design, Softwaretechnik und Betriebswirtschaft bis hin zu Rechtswissenschaft und Ethik.


Einrichtungen oder Träger, die sich für eine Mitwirkung an Dites interessieren, können sich an die Abteilung Rehabilitation der Josefs-Gesellschaft wenden, E-Mail: a.riess@josefs-gesellschaft.de.

 

Presse-Kontakt:

Nina Louis
Josefs-Gesellschaft gGmbH
Custodisstr. 19-21
50679 Köln
presse(at)josefs-gesellschaft.de
0221 88998-116
www.jg-gruppe.de