Eine Gruppe lachender Kinder
04.07.13 11:57 Alter: 5 yrs
Kategorie: JG Pressemitteilungen, Top News
04.07.13

Hilfe aus einer Hand

Mit einer Auftaktveranstaltung ist das „JG Case Management“ an den Start gegangen, das der Qualitätssicherung dienen soll. 150 Mitarbeiter nehmen jetzt an einer entsprechenden, umfangreichen Qualifizierung teil.


Grafik "Case Management Regelkreis

Teilhabe. Personenzentrierung. Mitbestimmung. Unterschiedliche Versorgungssysteme. Komplexe Hilfesituationen. Einrichtungsübergreifende Hilfesettings. Einflussfaktor Umwelt. Begrenzte finanzielle Ressourcen. Empowerment. Transparenz. Monitoring. Leistungsmodule. Qualität.


All das sind Schlagworte, die aus unterschiedlichen Perspektiven Kernelemente eines modernen Teilhabeplanungsprozesses darstellen. Wie erfolgt dessen Steuerung in einem Unternehmen der Sozialwirtschaft? Wie werden die Konsumentenrechte gewahrt?


Für große Sozialunternehmen ist es wichtig, unter Einbeziehung aller Mitarbeiter gemeinsame Antworten auf diese Fragen zu finden. Denn nur wenn alle an einem Strang ziehen, können sich die Potentiale voll entfalten und zielführend eingesetzt werden – damit sich auch künftig Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, auf die Erfüllung hoher Leistungsstandards verlassen können.


Diesen Weg geht auch die JG-Gruppe. Zur Sicherstellung einer unternehmensweit gültigen Qualität werden jetzt die vorhandenen Systeme in einem „JG Case Management“ gebündelt. 150 Mitarbeiter qualifizieren sich in den kommenden 24 Monaten zum „Case Manager“, auf der Basis des Handlungskonzepts der „Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management e.V.“ (DGCC). Die Zertifizierung sichert den JG-Standard und gewährleistet den Anspruch eines Ansprechpartners für jeden Kunden.


Die Auftaktveranstaltung zur unternehmensweiten Qualifizierung fand am Mittwoch, dem 26. Juni 2013, in der Kölner Zentrale der JG-Gruppe statt – mit insgesamt 42 verantwortlichen Mitarbeitern aus den Einrichtungen sowie den JG-Geschäftsführern Dr. Theodor-Michael Lucas und Manfred Schulte. „Durch diese Qualifizierung wird die Verknüpfung zwischen vorgehaltenen Leistungen, Kundenorientierung, Unternehmenssteuerung und wirtschaftlichen Ressourcen deutlich“, betonte Schulte. Prof. Dr. Peter Löcherbach erläuterte als Vertreter der DGCC den Anwesenden die Ziele und Ansprüche eines Case Managements. Er stellte die hohen Anforderungen an die Rolle des Case Managers und die in der Regel damit verbundene Organisationsentwicklung dar.


Durchgeführt wird die Qualifizierung durch die „Katharina Kasper Akademie“. Ute Justen, Leiterin der Akademie, erläuterte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Umfang der Schulung. Die Basisqualifikation umfasst insgesamt 112 Unterrichtseinheiten, die Zertifizierungsqualifikation weitere 96 Stunden.  


Die ersten nach DGCC Standards qualifizierten „Case Manager“ sollen im Mai 2014 ihr Zertifikat überreicht bekommen. Begonnen wird mit einem Kompaktseminar vom 2. bis zum 4. September im Schulungszentrum des Berufsförderungswerk Hamm.