Eine Gruppe lachender Kinder
02.03.17 13:43 Alter: 323 days
Kategorie: JG Pressemitteilungen, Top News
02.03.17

Buchvorstellung "Hybride Heterotopien"

Wie können wir die berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderung auch künftig wirksam gestalten? Frank Schulz-Nieswandt, Professor an der Universität zu Köln, hat sich mit dieser Frage auseinandergesetzt und dazu die sozialinnovativen Entwicklungen der Josefs-Gesellschaft wissenschaftlich begleitet.


Freuen sich über das Erscheinen ihres gemeinsamen Werks: Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt (5. v. l.), Manfred Schulte (6. v. l.), Dr. Katja Robinson (7. v. l.) und die Mitglieder der Konferenz "Teilhabe am Arbeitsleben".

Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt (5. v. l.) präsentierte in der Kölner JG-Zentrale sein gerade erschienenes Buch, zusammen mit den Co-Autoren Manfred Schulte (6. v. l.), Dr. Katja Robinson (7. v. l.) und den Mitgliedern der Konferenz "Teilhabe am Arbeitsleben".

Die Behindertenhilfe befindet sich in einem ständigen Wandel, reagiert auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und agiert vorausschauend im Hinblick auf die Herausforderungen von morgen. Auch wenn es um die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung geht, sind die beteiligten Akteure immer wieder gefordert, innovativ zu denken und neue Wege zu gehen. Die Konferenz „Teilhabe am Arbeitsleben“, zu der drei Mal jährlich Experten aus den bundesweit 17 Einrichtungen der Josefs-Gesellschaft zusammenkommen, haben dazu ein Strategiepapier entwickelt: „Berufliche Teilhabe – Entwicklungsperspektiven bis 2022“.


Auf diesem Strategiepapier basiert das Buch „Hybride Heterotypien – Metamorphosen der ‚Behindertenhilfe‘“ von Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt, das jetzt im NOMOS-Verlag erschienen ist. Der Autor, Professor für Sozialpolitik und Genossenschaftswesen an der Universität zu Köln, hat die sozialinnovativen Entwicklungen der Josefs-Gesellschaft zwei Jahre lang wissenschaftlich begleitet. In seinem Essay plädiert er für eine stärkere Vermischung – „Hybridität“ – von Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation mit Institutionen und Unternehmen im Sozialraum. Damit dies gelinge, dürfe man Unterschiede nicht wegdiskutieren, sondern müsse sie explizit zulassen. „Beim Diskurs um Inklusion wird oft unterschätzt, dass es sich um echte Alterität handelt“, betont der Sozial-Experte. Die Vorbemerkungen zu dem Werk, die insbesondere das Verhältnis von Behinderung und „Normalität“ thematisieren, stammen von JG-Geschäftsführer Manfred Schulte. Dr. Katja Robinson, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke, hat die Nachbemerkungen verfasst. Darin geht sie auf die juristische und politische Bedeutung der Thematik ein.


Hybride Heterotopien
Metamorphosen der 'Behindertenhilfe'

Von Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt
Mit Vorbemerkungen von Manfred Schulte (Josefs-Gesellschaft, Köln) und Nachbemerkungen von Dr. Katja Robinson (BAG BBW, Berlin)
2016, 128 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8487-3502-0

 

Kontakt:


Nina Louis
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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