Eine Gruppe lachender Kinder
03.07.13 16:50 Alter: 5 yrs
Kategorie: JG Pressemitteilungen, Top News
03.07.13

Alarichstraßenfest 2013 – Spende fürs Anna-Roles-Haus

3.030 Euro waren als Erlös des Straßenfestes im Vorjahr zusammengekommen, die jetzt zur Ausstattung von Wohngemeinschaften mit ambulanter Betreuung eingesetzt werden sollen.


Auf dem Alarichstraßenfest 2013 nahmen Andreas Friedrich (Einrichtungsleiter des Anna-Roles-Hauses, 3.v.l.), Frank Roling (zuständig für ambulant betreutes Wohnen im Anna-Roles-Haus, 2.v.l.) und die künftigen WG-Bewohner Jenniver Maul (l.), Ymen Djabelkhir (2.v.r.) und Jan Kirchhof (r.) die Spende aus dem Vorjahr entgegen. Den symbolischen Scheck überreichte Straßenfest-Organisator Michael Höller(3.v.r.).

Große Freude auf dem Alarichstraßenfest in Köln-Deutz: Andreas Friedrich, Einrichtungsleiter des Anna-Roles-Hauses, nahm dort die traditionelle Spende aus dem Erlös des Vorjahrs aus den Händen von Organisator Michael Höller entgegen: einen symbolischen Scheck mit der stolzen Summe von 3.030 Euro, passend zum 30-jährigen Jubiläum des Straßenfestes.


Begleitet wurde er von drei jungen Erwachsenen mit Behinderung, die demnächst direkt von der Spende profitieren werden: Jennifer Maul, Ymen Djabelkhir und Jan Kirchhoff. Sie ziehen in die neue ambulant betreute Wohngemeinschaft des Anna-Roles-Hauses im Kölner Stadtteil Wahnheide ein, in deren Ausstattung die Spende fließen soll. Dort leben sie dann möglichst selbstständig, mit eigenem Mietvertrag  und zugleich mit der notwendigen Unterstützung, um im Alltag zurechtzukommen. Die großzügige Spende soll für Mobiliar oder Geräte wie Fernseher oder Waschmaschine verwendet werden.


Schon seit dem Jahr 1990 kommen die Erlöse des Alarichstraßenfestes Einrichtungen der JG-Gruppe zugute,  insbesondere den Patienten des Eduardus-Krankenhauses und im vergangenen Jahr erstmalig den Menschen mit Behinderung, die im Anna-Roles-Haus in Köln-Porz leben. „Wir freuen uns sehr über die Spende und bedanken uns herzlich“, sagte Andreas Friedrich auf der Bühne des Straßenfestes. „Es ist einfach toll, was die Anwohner hier ehrenamtlich auf die Beine stellen – und wir können die Spende wirklich gut gebrauchen.“ Die sogenannte „Grundausstattung“ werde zwar von den Kostenträgern übernommen, aber vieles, was für die meisten Menschen ganz normal ist, sei da nicht inbegriffen. Der symbolische Scheck werde einen „Ehrenplatz“ im Eingangsbereich des ersten fertiggestellten Neubaus bekommen, so Friedrich.