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13.01.11 15:06 Alter: 7 yrs
Kategorie: JG Pressemitteilungen
13.01.11

Josefs-Gesellschaft übernimmt Altenheim in Dillenburg

Damit ist das Sozialunternehmen jetzt Träger von bundesweit 17 Einrichtungen, darunter drei Seniorenheime.


Foto Haus Elisabeth

Die Josefs-Gesellschaft (JG), katholisches Sozialunternehmen mit Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Altenheimen und Krankenhäusern, hat Zuwachs bekommen: Seit dem 1. Januar ist die JG Träger des Alten- und Pflegewohnheims Haus Elisabeth im hessischen Dillenburg.

Mehr als 45 Jahre lang war das traditionsreiche Haus Elisabeth durch den „Haus Elisabeth Caritas Dillenburg e. V.“ getragen worden, der Anfang der sechziger Jahre gegründet worden war. Die in den letzten Jahren gestiegenen Anforderungen an den Betrieb einer Pflegeeinrichtung sowie anstehender Investitionsbedarf erforderten jetzt eine neue, zukunftsfähige Trägerstruktur. „Der bisherige Trägerverein mit seinen ehrenamtlich tätigen Vorständen kann diese Aufgaben auf lange Sicht nicht mehr schultern“, erklärte Anton Nowak, Vorsitzender des „Haus Elisabeth Caritas Dillenburg e. V.“, bei der Vertragsunterzeichnung. Er sei froh, mit der Josefs-Gesellschaft einen starken Partner gefunden zu haben, der sowohl die Erfahrung und das Knowhow, als auch die Finanzkraft und die Professionalität besitze, um diesen Herausforderungen begegnen zu können. Neben dem Haus Elisabeth gehören auch das Haus Golten in Geldern und das Seniorenzentrum im Heinrich-Haus in Neuwied zu den von der JG geführten Altenheimen.

Dr. Theodor Michael Lucas, Sprecher der Geschäftsführung der Josefs-Gesellschaft, betonte, das Haus Elisabeth passe sehr gut zu den Strukturen und auch zu den Leitlinien der JG-Gruppe. Schon die ersten Gespräche mit dem bisherigen Vorstand hätten gezeigt, dass beide Träger die gleichen Wertevorstellungen vertreten und sich für die verschiedenen Wohnformen ausschließlich eine Versorgung in Einzelzimmern vorstellen. „Wir sehen jeden Menschen, egal ob jung oder alt, arm oder reich, mit oder ohne Behinderung, als einzigartig, unersetzbar und unendlich wertvoll an. Dazu gehört es auch, die Freiheit, Würde und Selbstverantwortung eines Menschen zu bewahren“, so Lucas.  Eine weitere Gemeinsamkeit sei die Mitgliedschaft im Deutschen Caritasverband.

Als Gäste waren auch Dr. Hejo Manderscheid, Direktor des Diözesan-Caritasverbandes, und sein Altenhilfereferent Markus Ahne anwesend. Manderscheid dankte den bisherigen Vorstandsmitgliedern für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement sowie ihre Verdienste um die Einrichtung. Auch Peter Bittermann, Leiter des Haus Elisabeth, bedankte sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern für das über viele Jahre erwiesene Vertrauen und die stets gute Zusammenarbeit. Er sei sich sicher, dass das Haus Elisabeth eine Bereicherung für die JG-Gruppe darstellen werde, da sich Tag für Tag viele engagierte Mitarbeiter mit Herz und Leidenschaft für das Haus und die hier lebenden Menschen einbrächten.
 

Zusatzinformationen zur Josefs-Gesellschaft:

Dem eigenen Leben vertrauen, sich selbst etwas zutrauen, die eigenen Möglichkeiten entdecken und neue Fähigkeiten entwickeln – die Josefs-Gesellschaft begleitet und unterstützt Menschen dabei, diese Ziele zu erreichen. Das Leistungsspektrum der Josefs-Gesellschaft richtet sich an behinderte, alte und kranke Menschen. Es umfasst

  • vorschulische, schulische und außerschulische Rehabilitation
  • berufliche Erstausbildung, Umschulung, Arbeit und Beschäftigung
  • differenzierte Wohnmöglichkeiten und Freizeitangebote
  • stationäre und ambulante Krankenversorgung und Pflege

Um einen hohen Qualitätsstandard zu garantieren, arbeitet die JG kontinuierlich daran, ihre Angebote zu überprüfen und zu optimieren. Ziel ist es, sich heute schon auf die Entwicklungen von morgen vorzubereiten. Dazu nutzt sie das europäische Qualitätsmanagementsystem „European Quality in Social Services“ (EQUASS). Es macht Rehabilitationserfolge messbar und schließt auch Qualitätsmerkmale wie ethische Maßstäbe und den Grad der Mitbestimmung ein.

Die Geschichte der Josefs-Gesellschaft reicht bis ins Jahr 1904 zurück. Im sauerländischen Bigge-Olsberg gründete Pfarrer Heinrich Sommer den Verein Josefs-Gesellschaft e.V. und das Josefsheim. Im Laufe der Jahrzehnte wuchs das Unternehmen auf bundesweit 17 Einrichtungen an. Heute nutzen rund 7000 Menschen die vielseitigen Angebote der Josefs-Gesellschaft.

 

Kontakt

Josefs-Gesellschaft      
Nina Louis
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Zentrale)
Custodisstr. 19-21
50679 Köln
Telefon: 0221 88998-116
E-Mail: presse(at)josefs-gesellschaft.de
www.jg-gruppe.de