Zwei Junge Männer und zwei junge Frauen in Arbeitsanzügen

Dienst am Kunden, Dienst am Menschen

Wissen, was ich kann, etwas leisten und an den Herausforderungen wachsen: Arbeit gehört zum Menschen wie Essen und Trinken. Die fünf Werkstätten der Josefs-Gesellschaft sind moderne Dienstleistungsunternehmen. Hier finden Menschen mit Behinderung Arbeitsplätze, die auf ihren individuellen Hilfebedarf und ihre Stärken zugeschnitten sind.

 

Als Schnittstelle zwischen Werkstätten und allgemeinem Arbeitsmarkt fungieren die fünf Integrationsfirmen der Josefs-Gesellschaft. Sie sind rechtlich und wirtschaftlich unabhängig und bieten Menschen mit Behinderung sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.

 

Die eigenen Potentiale entdecken und weiterentwickeln – das ist auch für Menschen mit einem hohen Betreuungs- und Pflegebedarf möglich. Und sind die Schritte dabei auch noch so klein: Jeder Mensch hat ein Recht darauf, sich seinen Anlagen entsprechend zu entfalten. In unseren Tagesförderstätten und den Fördergruppen der Werkstätten bieten wir Menschen mit hohem Betreuungsbedarf einen zweiten Lebensraum neben dem Wohnbereich. Im Rahmen einer geregelten Tagesstruktur können sie hier ihre Fähigkeiten erhalten und ausbauen. Dazu werden individuelle Förderpläne erstellt, die zum Beispiel therapeutische Angebote und Wahrnehmungsübungen beinhalten.

Im Mittelpunkt: der Mensch

Bild: Denis Skupke

„In der Werkstatt für behinderte Menschen des Josefsheims Bigge habe ich nach meinen Wünschen und Fähigkeiten einen Arbeitsplatz gefunden. Hier kann ich mich außerdem beruflich weiter entwickeln und neue Ziele verwirklichen. Und mit dem Persönlichen Budget bestimme ich jetzt selbst, welche Leistungen ich in Anspruch nehme.“

Dennis Skupke, Werkstattbeschäftigter im Josefsheim, Bigge